Sara Raasch: The Crimson Throne

Bewertung: 4 von 5.

The Crimson Throne by Sara Raasch



Großbritannien im Bann zweier mächtiger Frauen und einer magischen Barriere, die sie trennt. Zu Beginn des Buches war ich sehr fasziniert von der schottischen Sagenwelt und ihren Verflechtungen mit der realen Historie zu England. Ich mag, mit wie viel Liebe Schottland und dessen Mythen erklärt und beschrieben werden. Ich konnte die Heidelandschaft und die feuchte Erde riechen. Die Erklärung der verschiedenen Wesen, trug mich hinein in die magische Welt. Alyth als Fae-Wächterin über eine Schutzbarriere am Rande Schottlands und gleichzeitig Leibwächterin der Königin von Schottland ist eine mutige und loyale Frau. Ihre Figur mochte ich sofort. Samson, der Straßenjunge aus London war für mich das gesamte Buch hinweg weniger greifbar, wenngleich seine Kapitel anschaulich geschrieben sind. Die Anbahnung der beiden habe ich irgendwie nicht richtig gefühlt. Sie kommt m.E. in der komplexen Grundstory aber auch zu kurz bzw. wird der eigentlichen Handlung eher untergeordnet. Zwischenzeitlich fiel es mir schwer, im Buch zu bleiben, da einzelne Handlungsstränge durch die zahlreichen magischen Wesen, Figuren und Verflechtungen ziemlich in die länge gezogen wurden. Vielleicht ist dies das Leid der historischen Grundlagen. Ggf. hätten ein paar der faszinierenden Wesen aber auch reduziert werden können. Ich fand es zum Teil etwas überladen.



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