Ann Liang: All the things I didn’t say

Bewertung: 3 von 5.

All the things I didn’t say by Ann Liang



Zusammengefasst hält das Buch, was es verspricht: eine Feel-good-Romance mit ausgeprägten Slow-Burn und einer Prise Enemies to Lovers. Zwei Streber geraten immer wieder aneinander, bekämpfen sich förmlich mit ihrem Ehrgeiz. Sadie war auf den ersten Seiten unglaublich anstrengend und ich musste mich zu Beginn überwinden weiterzulesen. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm. In den Grundpfeilern sind die Figuren greifbar und authentisch dargestellt, doch es fehlt mir an Tiefe. Vor allem Sadies Gedankengänge sind meist ziemlich vorhersehbar. Die Handlung an sich, baut sich in einem wirklich langsamen Slow-Burn auf. Die Knisterfaktoren bleiben dabei meiner Meinung nach etwas auf der Strecke und hätten mehr Spannung erzeugen können. Dennoch liest sich das Buch gut. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und immer wieder wundervoll beschreibend. Nachdem ich das erste Drittel durch hatte, fiel mir das Lesen auch wesentlich leichter und Sadie war weniger anstrengend.



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